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apl. Prof. Dr. med. Andreas Zieger

Facharzt für Neurochirurgie - Rehabilitationswesen

Curriculum Vitae

Kurzportrait
Curriculum Vitae
Mitgliedschaften

Kurzportrait

Jahrgang 1949
Geburtsort Nordhorn (Kreis Grafschaft Bentheim)
Vater/Mutter Pastor/Hausfrau
Zahl der Geschwister sieben
Sozialstatus verheiratet, drei Kinder
Konfession ev.-luth.
Parteizugehörigkeit parteilos
Studium Biologie und Humanmedizin in Heidelberg/Frankfurt an Main (1970-1976)
Staatsexamen Universität Frankfurt/Main (1976)
Approbation Regierungspräsidium Darmstadt (1977)
Promotion Universitätsklinik Frankfurt/Main (1979)
Ärztliche Weiterbildung Neurologie/Neurochirurgie in Frankfurt/Main und Oldenburg (1977-1985)
Facharzt Arzt für Neurochirurgie (1985)
Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen (1997)
Fachärztliche Tätigkeiten Ev. Krankenhaus Oldenburg, Neurochirurgische Klinik, Funktionsoberarzt (1985-1987)
1. Oberarzt und Chefarztstellvertreter, Neurochirurgische Klinik, Ev. Stift St. Martin in Koblenz (1987)
1. Oberarzt und Chefarztstellvertreter, Neurochirugrische Klinik, Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch in Sande/Wilhelmshaven (1987-1997)
Derzeitige Tätigkeit Ltd. Oberarzt der Station für Schwerst-Schädel-Hirngeschädigte (Früh- und Weiterführende Rehabilitation), Ev. Krankenhaus Oldenburg (seit 1997)
Wissenschaftliche Lehrtätigkeit Neurophysiologie, Neuropädagogik, Klinische Neuropsychologie und Rehabilitation, Universität Oldenburg, Sonderpädagogik (1982-1990); Universität Bremen, Behindertenpädagogik (1992-1993); Universität Oldenburg (Gesundheits- und Klinische Psychologie) seit 1992
Habilitation 18.07.2000
Interdisziplinär, Fachbereich Psychologie, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, im Fach Klinische Neurorehabilitation
Außerplanmäßige Professur 18.12.2007
Offizielle Ernennung (Urkundenübergabe) zum außerplanmäßigen Professor der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Frühjahr 2008
Wechsel in die Fakultät I Bildungs- und Sozialwissenschaften, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik mit dem Fachschwerpunkt Klinische Neurorehabilitation und Interdisziplinär Angewandte Neurowissenschaft
Hobbies/Interessen Musik, Fahrradfahren, Reisen, Fotographie
Seit 1.1.2015 Ruhestand (unter Fortsetzung der Tätigkeiten an der Uni Oldenburg und in den wiss. Beiräten)
Vorsitzender des Vereins Neuro-Netzwerk Weser-Ems e.V.

Seit 29. Mai 2020: Träger des Bundesverdienstordens


[Stand: 20.07.2020]

Curriculum Vitae

Apl. Prof. Dr. med. Andreas Zieger

Persönlicher, beruflicher und wissenschaftlicher Werdegang

Stand: 31. März 2016


17. Juni 1949
Geboren und aufgewachsen in Nordhorn, Kreis Grafschaft Bentheim, als siebtes Kind einer Pastorenfamilie mit Herkunft aus Pommern und Berlin

1956-1960
Besuch der Grundschule

1960-1964
Besuch des Nordhorner Gymnasiums

1964
Übersiedlung nach Celle und Besuch des Celler Hölty-Gymnasiums

1968
Abitur in Celle

1969-1970
Zivildienst in der Unfallchirurgie, Krankenhaus Holwedestrasse in Braunschweig

1970-1976
Studium der Biologie/Humanmedizin in Heidelberg und Frankfurt am Main.

1975 Heirat der Sozialarbeiterin Heidi Wiebers

1976 Staatsexamen, Geburt der Tochter Johanna

1977 Approbation

1977-1985
Medizinalassistent und fachärztliche Weiterbildung in Neurologie und Neurochirurgie.

1978 Geburt des Sohnes Kristian

1979
Promotion an der Universität Frankfurt am Main.

1981
Übersiedelung nach Oldenburg

1982
Geburt des Sohnes Oliver

1985
Facharzt für Neurochirurgie (Oldenburg)

1986
Ehescheidung

seit 1982 bis 1987
Lehrbeauftragter für Neurophysiologische und neuropsychologische Grundlagen des menschlichen Gehirns, Fachbereich Pädagogik/Sonderpädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

1987-1997
Neurochirurg in oberärztlicher Funktion am Ev. Stift St. Martin in Koblenz und am Nordwestkrankenhaus Sanderbusch in Sande.

seit 1991/92
Lehrbeauftragter für Klinische Neuropsychologie und Rehabilitation, Fachbereich Psychologie, AG Gesundheits- und klinische Psychologie, Universität Oldenburg,

1992-1993
Lehrbeauftragter für Neuropädagogik, Studiengang Behindertenpädagogik, Universität Bremen.

1993-2004
Stellvertretender Vorsitzender der Luria-Gesellschaft e.V..

1991-1995
Diverse Auslandsaufenthalte, z.B. Universität Guadalajara/Mexiko (1991), Christliche Universität Jakarta/Indonesien (1993) und Royal Hospital for Neuro-disability/London (GB) (1995)

1994-1997
Klinischer Leiter des interdisziplinären Forschungsprojekts Evaluation zweier Maßnahmen - sensorische Stimulation und Dialogaufbau – zur Frührehabilitation von Patienten mit schwerem Schädel-Hirntrauma im Koma ("Koma-Stimulation"). Kooperation zwischen der Fakultät Psychologie, Universität Oldenburg, und dem Ev. Krankenhaus Oldenburg, mit Förderung durch das KURATORIUM ZNS (Bonn).

Dezember 1995
Experte bei der Europäischen Konferenz (EU Biomed I-Programm) zu moralischen und ethischen Fragen in der Behandlung von Menschen im Wachkoma (Persistent vegetative state), Institut für Wissenschaft und Ethik in Bonn.

Juni 1996
Experte bei der Anhörung zum Entwurf eines Transplantationsgesetzes (TPG), Ausschuss für Gesundheit, Deutscher Bundestag in Bonn

seit 1997
Ärztlicher Leiter (Ltd. Oberarzt) der Station für Schwerst-Schädel-Hirngeschädigte
(Frührehabilitation Phase B und C), Neurochirurgische Klinik, Ev. Krankenhaus Oldenburg.

November 1997
Erwerb der Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen bei der Ärztekammer Niedersachsen.

1998-2001
Mitglied im Ethik-Komitee, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg.

18. Juli 2000
Habilitation im Fach Klinische Neurorehabilitation, Fachbereich Psychologie, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Oktober 2000
Mitglied im Hauptvorstand der Deutschen Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter (DVfR), Heidelberg (bis 2020)

Frühjahr 2001
Berufung in den wissenschaftlichen Beirat der Hellmons-Komastiftung in Wismar (erloschen)

Frühjahr 2001
DRG-Beauftragter für die Abteilung für Schwerst-Schädel-Hirngeschädigte am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg

Herbst 2001
Berufung in der erweiterten Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neuropsychologie(DKN)in Konstanz

Dezember 2001
Experte zur Anhörung zum Versorgungsbedarf von Menschen im apallischen Syndrom (Magistrat der Stadt Wien 2001)

2002
Berufung in den Wissenschaftlichen Beirats des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) in Berlin (bsi 2019)

September 2003
Experte zur Anhörung Forschung an nichteinwilligungsfähigen Menschen im Wachkoma.
Enquete Kommission "Ethik und Recht in der modernen Medizin" des Deutschen Bundestages in Berlin

Oktober 2003
Berufung in den Wissenschaftlichen Beirats der Österreichischen Wachkoma Gesellschaft in Wien

April 2004
Mitglied in der European Brain Injury Society (EBIS)

10. November 2004
Eingeladener Teilnehmer der Gründungsfeier der "Stiftung Pflege" in Berlin

Frühjahr 2005
Berufung in den Lenkungsausschuss der Projektgruppe "Neurozentrum" am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg

31.12.2005
Eheschließung mit Marlis Puls, M.A.

18.12.2007
Offizielle Ernennung (Urkundenübergabe) zum außerplanmäßigen Professor der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Frühjahr 2008
Wechsel in der Lehrkörper der Fakultät I Bildungs- und Sozialwissenschaften, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik mit dem Fachschwerpunkt Klinische Neurorehabilitation und Interdisziplinär Angewandte Neurowissenschaft

Herbst 2012
Berufung in den wissenschaftlichen Beirat des Bundesverbandes Kinderneurologie-Hilfe e.V. Münster/Berlin

01.01.2014
Ernennung zum Chefarzt der Klinik für NeuroRehabilitation (Frührehabilitation Phase B) am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg

April 2014
Berufung in den Advisory Board von Locked-in-Syndrom European Federation (LISEF)

30. Oktober 2014
Berufung in die Gründungsversammlung der Ethikkommission der Fakultät VI, Medizin und Gesundheitswissenschaften, CvO Universität Oldenburg

seit 1.1.2015
“Klinischer“ Ruhestand
(unter Fortsetzung der Beratungs- Lehr- und Forschungstätigkeiten an der CvO Universität Oldenburg und in den diversen Wissenschaftlichen Beiräten)

Juli 2015
Berufung in die Ethikkommission der Fakultät VI, Medizin und Gesundheitswissenschaften, CvO Universität Oldenburg (bis 2019)

Seit 2018: Vorsitzender des Vereins Neuro-Netzwerk Weser-Ems e.V.

Seit 29. Mai 2020: Träger des Bundesverdienstordens

Mitgliedschaften

Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Vereinigungen, Fachbeiratstätigkeit und Tätigkeit als Sachverständiger


Mitglied in wissenschaftlichen Vereinigungen

  • Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC)
  • Deutsche Gesellschaft für NeuroRehabilitation (DGNR)
  • Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter (DVfR) (Hauptvorstandsmitglied)
  • Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e.V., Deutsche Wachkoma Gesellschaft ( Ärztlicher Beirat; seti 2916 Ehrenmitglied)
  • Viktor von Weizsäcker Gesellschaft
  • Akademie für Integrierte Medizin (AIM) (erloschen)
  • Bundesverband Kindereurologiehilfe e.V. (seit 2012)
  • Karl-Jaspers-Gesellschaft (seit 2014)

Fachbeiratstätigkeit

  • Landesarbeitgemeinschaft Phase F Niedersachsen (seit 1996)
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Phase F (seit 1998)
  • Bundesverband "Schädel-Hirnpatienten in Not e.V." (Amberg) (seit 2016 Ehrenmitglied)
  • Institut für Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) (Berlin) (bis 2019)
  • Österreichische Wachkoma Gesellschaft (Wien)
  • Bundesverband Kinderneurologiehilfe e.V. (seit 2012)

Tätigkeit als Sachverständiger/Experte

Dezember 1995
Anhörung zum Europäischen Kongreß zu ethischen und moralischen Fragen in der Behandlung von Wachkoma-Patienten (EU BioMed I-Programm) beim Institut für Wissenschaft und Ethik in Bonn

Juni 1996
Anhörung zum Entwurf des Transplantationsgesetzes beim Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages in Bonn

Dezember 2001
Enquete Komarehabilitation und das Apallische Syndrom, Senat der Stadt Wien

September 2003
Anhörung zur Forschung an nicht einwiligungsfähigen Menschen im Wachkoma,
Enquete Kommission "Ethik und Recht in der modernen Medizin" des Deutschen Bundestages in Berlin

November 2005
Europäische Bürgerkonferenz zur Hirnforschung
Dt. Stiftung Hygiene Museum, am 25.-27. Nov. 2005 in Dresden